Diskussion über die Menschenrechte in China
 
Amnesty International hat eine neue Website eingerichtet, auf der Ihre Meinung zählt. Besuchen Sie "The China Debate" (englisch) und diskutieren Sie mit.

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© Jens Liebchen
© Jens Liebchen

Peking 2008: Die andere Seite der Medaille
 
Seit Monaten gehen die chinesischen Behörden verstärkt gegen Menschenrechtsaktivisten vor. Und zwar nicht trotz, sondern wegen der Olympischen Spiele. Die deutsche Sektion von Amnesty hat fast 120.000 Unterschriften gesammelt, mit der sie "Gold für Menschenrechte" fordert. Die Unterschriften sind bei einer öffentlichen Aktion in Anwesenheit von Amnesty-Generalsekretärin Barbara Lochbihler am weltweiten Amnesty-Aktionstag am 13. Juli in Berlin präsentiert worden.

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Radovan Karadzic, 28. Juni 1995
Radovan Karadzic, 28. Juni 1995

Verhaftung von Karadžic: Frist für UN-Tribunal muss verlängert werden
 
31. Juli 2008 - Amnesty International hat die Verhaftung des mutmaßlichen serbischen Kriegsverbrechers Radovan Karadžic als Sieg im Kampf gegen die Straflosigkeit begrüßt. Zugleich fordert Amnesty vom UN-Sicherheitsrat, die Frist für das UN-Jugoslawien-Tribunal in Den Haag über 2010 hinaus zu verlängern. Nur so können alle laufenden 46 Verfahren abgeschlossen und die noch flüchtigen Ratko Mladic und Goran Hadžic ebenfalls vor das Tribunal gestellt werden.

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Amnesty-Aktivisten demonstrieren am Rande des Untersuchungs-<br>ausschusses © Bernd Hartung
Amnesty-Aktivisten demonstrieren am Rande des Untersuchungs-
ausschusses © Bernd Hartung

Die Rolle Europas: Neuer Amnesty-Bericht zu CIA-Verschleppungen
 
Fakt ist, dass europäische Staaten mitverantwortlich an den Verschleppungen der CIA in Geheimgefängnisse und Folterstaaten sind. Fakt ist aber auch, dass keine Ermittlungen durchgeführt werden, die zu einer umfassenden Aufklärung der sogenannten ‚Renditions’ beitragen. In einem neuen Bericht beleuchtet Amnesty International die Rolle europäischer Staaten anhand von sechs Menschen, die in geheime Haftanlagen verschleppt wurden.  [Weiterlesen ]

 

Camp Delta ©  US DoD
Camp Delta © US DoD

Guantánamo-Insassen dürfen Haft anfechten
 
Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass Guantánamo-Gefangene ihre Inhaftierung vor einem US-Zivilgericht anfechten können. Dies war den Insassen bisher verweigert worden. Amnesty begrüßte das Urteil als einen „bedeutenden Schritt hin zur Wiederherstellung der Gesetzmäßigkeit“. In dem Gefangenenlager werden zurzeit noch 280 Männer festgehalten, die meisten von ihnen schon seit mehr als sechs Jahren. Mit der Kampagne 'tearitdown' fordert Amnesty die Schließung des Gefangenenlagers. Fordern Sie mit: [Guantánamo schließen!]

 

amnesty journal Juni 2008

amnesty journal im Juni: Sport und Menschenrechte
 
Beim Sport geht es nicht nur um Unterhaltung, sondern auch um Menschenrechte. Wie die Geschichte des Sports zeigt, müssen Minderheiten für Fair Play und Gleichberechtigung kämpfen. Besonders beim Fußball sind Diskriminerung und Rassismus immer noch alltäglich.

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© Amnesty

Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Myanmar
 
Seit zweieinhalb Jahren führt die Armee Myanmars im Osten des Landes einen Krieg gegen die ethnische Minderheit der Karen. Mehr als 140.000 Menschen wurden getötet, gefoltert, vertrieben, vergewaltigt oder in Zwangsarbeit verbracht. Die schweren Menschenrechtsverletzungen wertet Amnesty International als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Zu diesem Ergebnis kommt ein heute veröffentlichter Bericht.

[Zur Presseerklärung]  [Bericht auf Englisch ]

 




Zur Menschenrechtslage weltweit - Amnesty stellt Report 2008 vor
 
„Nicht zuletzt die Janusköpfigkeit einiger westlicher Regierungen im ‚Krieg gegen den Terror’ hat zu Rückschritten beim Menschenrechtsschutz geführt“, sagte Amnesty-Generalsekretärin Barbara Lochbihler zur Veröffentlichung des Amnesty International Report 2008. Der Report 2008 informiert über die Menschenrechtslage weltweit: In 45 Staaten saßen Menschen allein aus politischen Gründen in Haft. In 81 Staaten wurden Menschen gefoltert oder unmenschlich behandelt. In 24 Staaten sind mindestens 1.252 Menschen hingerichtet worden.

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© Arash Ashoorinia, www.kosoof.com
© Arash Ashoorinia, www.kosoof.com

Iran: Haft- und Prügelstrafen gegen Frauenrechtlerinnen aufheben!
 
Sechs iranische Frauenrechtsaktivistinnen sind seit Februar 2008 wegen der Teilnahme an einer friedlichen Versammlung zu Haftstrafen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren verurteilt worden. Vier von ihnen sollen außerdem mit jeweils zehn Peitschenhieben bestraft werden. Werden Sie aktiv: Fordern Sie mit Amnesty, die Haft- und Prügelstrafen gegen die sechs Frauen aufzuheben!


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Ein Grund zu Feiern: 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
 
Am 10.12.1948 machte die UN-Vollversammlung den wichtigsten Schritt für die Menschenrechtsidee: Sie verabschiedete die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Sie bildet die Basis für jeden Fortschritt bei der Abschaffung der Todesstrafe, bei der Ächtung der Folter, für den Schutz von Kinderrechten. 60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte - ein Grund zu feiern! ai möchte dieses Jubiläum mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, einem Kreativwettbewerb und vor allem mit Ihnen gemeinsam begehen!


[Veranstaltungskalender]