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Guantánamo schließen – Folteropfer unterstützen
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Auf der US Militärbasis Guantánamo Bay auf Kuba sind weiterhin über 500 Menschen in Haft, ohne Anklage, ohne Aussicht auf ein faires Gerichtsverfahren - und ohne Garantie gegen Folter oder unmenschliche Behandlung. Guantánamo ist aber nur die sichtbare Spitze des Eisberges.
Im Namen des „Krieges gegen den Terror“ hält die US-Regierung in weiteren Haftzentren im Irak, in Afghanistan und anderswo eine unbekannte Zahl von Menschen gefangen – ohne Anklage oder ein ordentliches Gerichtsverfahren. Damit verstoßen die USA gegen die Genfer Konventionen und andere von ihnen selbst ratifizierte völkerrechtliche Verträge.
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Zuletzt beschrieben sogar FBI-Mitarbeiter, die selbst an Verhören beteiligt waren, die grausame Behandlung der Häftlinge. Die Gefangenen seien stundenlang bei extremen Temperaturen mit Händen und Füßen an den Boden gekettet worden. Außerdem seien sie extrem lauter Musik und grellem blitzenden Licht ausgesetzt sowie mit Hunden bedroht worden. [Mehr]
Die USA handeln gegen ihre eigenen Werte
Indem die USA das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit in Guantánamo und anderen Haftzentren vollständig missachten, schaden sie den Werten, die sie selbst hochhalten. Gleichzeitig senden sie damit ein fatales Signal an autoritäre Regierungen weltweit, die den „Krieg gegen den Terror“ als Legitimation für Menschenrechtsverletzungen anführen.
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Weitere Informationen:
Der Fall Murat Kurnaz aus Bremen
ai-Aktion "Guantánamo schließen - die Wahrheit offen legen"
ai-Aktion "Nein zur Folter. Ja zum Rechtsstaat."
letzte Aktualisierung: 6. Januar 2006
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