suchen / sitemap / kontakt / shop
suchen  

Kampagnen & Aktionen

SCHICKSALE



Afghanistan

„Für eine Frau ist es unmöglich, sich gegen eine Zwangsheirat zu wehren. Würde sie es tun, würde ihre Familie sie töten.“ Eine Frau aus Jalalabad im Gespräch mit amnesty international.




Großbritannien

„Ich erinnere mich an das erste Mal, als ich dachte: ‚Ich bin eine geschlagene Ehefrau.‘ Das war, als er mir die Vorderzähne einschlug und ich mit gebrochenen Rippen ins Krankenhaus kam. Wem konnte ich etwas erzählen? Ich lebe hunderte Kilometer von meiner Familie entfernt, ich hatte keine Zeit für Freunde und er hasste es, wenn ich ausging. Für die Außenwelt war er ein hart arbeitender Familienvater, ein Polizist! Und ich schämte mich ganz einfach, als gebildete Frau in einem verantwortungsvollen





Startseite
Gewalt gegen Frauen - weltweit
Zahlen & Fakten
Schicksale
Materialien

Appellfälle
Mexiko
Irak
Sudan



Beruf gestoßen, getreten und mit den Fäusten geschlagen zu werden von dem Mann, den ich bis heute liebe. Ich dachte die ganze Zeit, dass es besser wird.“ Neun Monate, nachdem die Britin Jean diesen Brief schrieb, wurde John aus dem Gefängnis entlassen; er spürte seine Frau auf und erschlug sie mit einem Hammer.

Jordanien

Ein 20-jähriger Jordanier erwürgte seine Schwester mit einem Telefonkabel, nachdem er erfahren hatte, dass sie bei ihrer Hochzeit schwanger war. Das Gericht bewertete diese Tat als minderschweres Delikt, da die Frau die Ehre der Familie „beschmutzt“ hätte.


Kolumbien

In der kolumbischen Stadt Santander wurde ein 16-jähriges Mädchen von zwei Nachbarn vergewaltigt. Als örtliche Paramilitärs von dem Verbrechen erfuhren, töteten sie die beiden Männer vor den Augen des Mädchens, „damit so etwas nie wieder vorkommt“. Das Mädchen weigerte sich danach lange Zeit, mit einem einzigen Menschen zu sprechen. Sie befürchtete, ihr könnte das Gleiche wie ihren Vergewaltigern passieren, und fühlte sich am Tod der beiden schuldig.

Saudi-Arabien

In einer Schule in Mekka kamen am 11. März 2002 bei einem Brand 15 Mädchen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Die Religionspolizei hatte die Mädchen an der Flucht aus dem Gebäude gehindert, weil sie keine Kopftücher trugen und keine männlichen Familienangehörigen da waren, die sie hätten in Empfang nehmen können. Darüber hinaus soll die Polizei Rettungskräfte nicht in die Schule gelassen haben, weil es sich um Männer handelte.

Demokratische Republik Kongo

Nahe der Stadt Uvira in der Provinz Süd-Kivu wurde die 16-jährige Ndambo auf einem Feld von drei Soldaten vergewaltigt. Als ihre Mutter sie zu schützen versuchte, feuerten Soldaten Schüsse auf sie ab. Nach der Vergewaltigung konnte sich Ndambo nicht mehr auf den Beinen halten und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Doch weil sie kein Geld hatte, weigerte man sich dort, sie zu behandeln. Nach Schätzungen des Amts der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten sind allein zwischen Oktober 2002 und Februar 2003 in der Region rund 5.000 Frauen vergewaltigt worden, im Schnitt also 40 pro Tag.


Werden Sie aktiv! Unterstützen Sie unsere Kampagne.
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende.

Beteiligen Sie sich an unseren Appellaktionen.

letzte Aktualisierung: 2. November 2005

amnesty international

Zurück Druckversion

amnesty international, Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V., 53108 Bonn
Telefon: 0228/983 73-0 - Telefax: 0228/63 00 36
Spendenkonto: 80 90 100 - Bank für Sozialwirtschaft - BLZ 370 205 00

E-mail:info@amnesty.de