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Kampagnen & Aktionen
WISSEN GEGEN WILLKÜR -
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10.12. - INTERNATIONALER TAG DER MENSCHENRECHTE
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Wissen gegen Willkür – das war das Motto der Aktivitäten, die amnesty international am 10. Dezember diesen Jahres, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, durchgeführt hat.
An diesem Tag haben ai-Gruppen u.a. auf öffentlichen Plätzen, auf Weihnachtsmärkten, an Unis und Schulen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verteilt. Außerdem hat ai gemeinsam mit dem Institut für Menschenrechte eine Pressekonferenz abgehalten.
[Pressemitteilung zum 10. Dezember 2003]
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Der Internationale Tag der Menschenrechte wurde am 10. Dezember 1948 von den Vereinten Nationen eingeführt, als die Generalversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) verabschiedete. Nach dem Nationalsozialismus sollte es nie mehr der Willkür einer Regierung zugestanden werden, die Würde eines Menschen an- oder abzuerkennen. Seither ist der 10. Dezember weltweit den Menschenrechten gewidmet. Für ai ist die AEMR die Grundlage ihrer Arbeit.
Eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit der Menschenrechte ist, dass die Menschen sie kennen und dass sich die Bevölkerung in jedem Land aktiv für ihre Realisierung einsetzt. Studien haben ergeben, dass sehr viele BundesbürgerInnen nur schlecht über Menschenrechte informiert sind. Viele befragte Personen konnten nur wenige, oftmals sogar nur ein Menschenrecht benennen. |  |
Hörfunkmaterial von ai
zum 10. Dezember:
- Interview mit der Generalsekretärin Barbara Lochbihler [mehr...]
- Statement von ai-Botschafter Roger Willemsen zur Bedeutung einer Menschenrechtskultur
- Kurzdarstellungen von Menschenrechtsverletzungen in unterschiedlichen Ländern, gelesen von prominenten Persönlichkeiten [mehr...]
- Statement von Hannes Jaenicke zur Bedeutung der Arbeit von ai

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Weil gerade Unkenntnis und Desinteresse Menschenrechtsverletzungen oft erst möglich machen, hat ai für ihre Aktionen am Internationalen Tag der Menschenrechte das Motto „Wissen gegen Willkür“ gewählt.
Diese prominenten Deutschen haben ai in diesem Jahr dabei unterstützt: Rüdiger Joswig, Hannes Jaenicke, Alexandra Kamp, Markus Knüfken, Detlev Buck, Gudrun Landgrebe, Joy Denalane, Roger Willemsen, Dirk Bach, Martin Zuhr, Konstantin Wecker.
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Dass der Einsatz für die Einhaltung der Menschenrechte auch 55 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte weltweit notwendig ist, zeigt sich alljährlich bei Veröffentlichung des ai-Jahresberichts. Für das Jahr 2002 hat ai in 151 Ländern Menschenrechtsverletzungen dokumentiert: So wurden in 106 Staaten Menschen von Sicherheitskräften, Polizisten oder anderen Staatsangehörigen gefoltert und misshandelt und in 31 Ländern mehr als 1500 Menschen hingerichtet. Darüber hinaus sind in mindestens 42 Ländern Menschen Opfer staatlicher Morde geworden und in 33 Ländern sind Personen „verschwunden“. Gewaltlose politische Gefangene gab es in 34 Ländern.
Auch in Deutschland flammen immer wieder Debatten über die Zulässigkeit von Folter oder die Einführung der Todesstrafe auf. Tatsächlich stehen menschenrechtliche Standards heute auch in Ländern auf dem Spiel, in denen bislang Menschenrechte nicht notorisch verletzt wurden. ai ist jedoch der festen Überzeugung: Wer im Namen der Sicherheit Menschenrechte verletzt, erzeugt letztlich nur mehr Unsicherheit.
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Meine Spende für die Menschenrechte
letzte Aktualisierung: 16. Dezember 2003
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