Der andauernde Konflikt und die Uneinsichtigkeit der politischen und militärischen Führer verhinderen einen landesweiten, koordinierten Versuch, Kindersoldaten zu entwaffnen und wieder in ihre Heimatgemeinden zu integrieren. Spezielle UN-Berater zum Schutz von Kindern erhalten oft keinen Zugang zu militärischen Einrichtungen, lokale Menschenrechtsaktivisten werden teilweise von den Behörden bedroht, wenn sie Fälle von Kindersoldaten verfolgen wollen.
In dem noch immer geteilten Land ist die Rückkehr von Kindern in ihre Familien und Gemeinden vielfach unmöglich. Auch die Aufnahme in Schulen oder Arbeitsverhältnisse wird durch die verheerenden Auswirkungen des fünfjährigen Krieges auf die Wirtschaft und Einrichtungen des Gesundheits- und Erziehungswesens enorm erschwert.
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