suchen / sitemap / kontakt / shop
suchen  
Sechs Jahre Guantánamo: ai organisiert weltweit Protestaktionen

Am 11. Januar vor sechs Jahren hat die US-Regierung die ersten Gefangenen nach Guantánamo Bay gebracht. Der US-Militärstützpunkt ist ein rechtsfreier Raum, der zum Symbol für die Missachtung der Menschenrechte und rechtsstaatlicher Prinzipien geworden ist. Rund 300 Menschen werden heute noch in dem Gefangenenlager auf Kuba festgehalten – ohne Anklage, ohne faires Gerichtsverfahren, ohne jede Rechtsgrundlage. Anlässlich des Jahrestages am 11. Januar tritt amnesty international weltweit mit Protestaktionen für ein Ende von Guantánamo und den Stopp rechtswidriger Inhaftierungen ein.

    ©
© AP/EMPICS
Guantánamo ist nur der sichtbare Teil eines weltweiten Systems von Menschenrechtsverletzungen, die die USA im Namen der Sicherheit begeht: dazu gehören dauerhafte Gefangenschaft in Geheimgefängnissen, illegale Überführungen von Gefangenen, „Verschwindenlassen“, Folter und Misshandlung und die Verweigerung grundlegender Rechte. Diesem Unrecht muss endlich ein Ende gesetzt werden.


Setzen Sie sich mit uns dafür ein, dass Guantánamo geschlossen wird!
Mit der weltweiten Initiative ‚tearitdown.org’ wollen wir 200.000 Unterschriften sammeln, um der US-Regierung Druck zu machen und die Schließung von Guantánamo zu erreichen.

Machen Sie mit: Unterschreiben Sie die tearitdown-Petition!

Vielen Dank.


Zwar lässt die Bush-Administration keine Zweifel am Erhalt der rechtswidrigen Hafteinrichtungen aufkommen, dafür machen die Aussagen der Kandidaten im laufenden US-Wahlkampf zu ihrer Haltung im sogenannten "Krieg gegen den Terror" Hoffnung. „Bisher haben alle Präsidentschaftskandidaten der Demokraten angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs Guantánamo zu schließen," sagte Barbara Lochbihler, Generalsekretärin der deutschen Sektion von ai. Und die meisten Kandidaten der Republikaner hätten eingesehen, dass einige der Verhörmethoden in Guantánamo nichts anderes als Folter seien.




 ©
© AI
amnesty international engagiert sich seit der Errichtung des Gefangenenlagers auf Kuba dafür, dass die USA alle rechtswidrigen Gefangennahmen einstellt und Guantánamo sowie alle Geheimgefängnisse schließt. Außerdem fordert ai, dass den Gefangenen der Zugang zu einem Anwalt und einem fairen Gerichtsverfahren gewährt wird.



Engagieren Sie sich mit uns.
Anlässlich des 6. Jahrestages protestieren ai-Aktivisten am 11. Januar 2008 weltweit gegen Guantánamo, so auch in Berlin. Beteiligen Sie sich an der Aktion am Freitag, 11. Januar in unmittelbarer Nähe zur US-Botschaft in Berlin. ai-Unterstützer demonstrieren in orangefarbenen Overalls gegen das Unrecht von Guantánamo.

Wann: 11. Januar 2008, 17 – 19 Uhr
Wo: Ecke Unter den Linden / Neustädtische Kirchstraße

Sie können noch mehr tun: Unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende!



Mehr Information

letzte Aktualisierung: 9. Januar 2008


amnesty international

Zurück Druckversion

amnesty international, Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V., 53108 Bonn
Telefon: 0228/983 73-0 - Telefax: 0228/63 00 36
Spendenkonto: 80 90 100 - Bank für Sozialwirtschaft - BLZ 370 205 00

E-mail:info@amnesty.de